Das werde ich oft gefragt, meistens von Altersgenossen, die ebenfalls
vom Kompjuterbazillus infiziert wurden. Es gibt bereits soviele Anleitungen,
so dass es auf eine mehr oder weniger nicht ankommt.
Hier ist meine: Ich beschreibe dabei nicht, wie es gemacht werden
muss, ich beschreibe nur, auf ca. vier DIN A4 - Seiten, wie ich
dabei
vorgehe.
Ich vermittle Informationen in Wort und Bild, die Information steht
im Vordergrund, d.h., ich verzichte auf Animationen und alles, was die
Ladezeiten verlängert und keine Nachrichten enthält. Bilder werden
erst geladen, wenn bereits Text gelesen werden kann. Weil es sich um umfangreiche
Texte handelt, verzichte ich auf eine Unterteilung der Seiten und auf Randleisten.
Für die Darstellung längerer Texte ist eine möglichst große
Bildfläche wichtig, damit der Leser sich an den Absätzen orientieren
kann. Wer seine Interessen mit diesen Vorgaben im Einklang sieht, kein
Geld für Spezialwerkzeuge ausgeben möchte, kann seine Informationen
mit einfachen Werkzeugen netztauglich verpacken. Die Werkzeuge sind menügesteuert,
selbsterklärend und untereinander sehr ähnlich in der Handhabung.
Ich beschreibe daher nicht die Handhabung der Werkzeuge im Detail, sondern
die grundsätzlichen Arbeitsschritte und die technischen Erfordernisse.
Die Vorgaben des Anbieters müssen zuerst durchgelesen werden. Diese betreffen zulässige Dateinamen, den Namen der Hauptseite, zur Verfügung stehenden Speicherplatz und sonstige Festlegungen. Zur Übertragung auf den Rechner des Anbieters (Server) stellt dieser geeignete und einfach zu handhabende Werkzeuge zur Verfügung. Beachten Sie auch die Angebote des Netzanbieters an kostenlosen Beschreibungen und die Hinweise zur Anmeldung bei den Suchmaschinen. Sollte Ihr Anbieter keine entsprechenden Informationen bieten, schauen Sie einfach bei t-online nach.
HTML nennt
man die Programmiersprache, mit der die Informationen codiert werden müssen.
Man kann nun diese Sprache erlernen und seine Seiten mit dem (Windows-)
Editor erstellen. Mit dem Editor erstellte Dateien müssen in der Form:
name.htm
abgespeichert werden. HTML- Beschreibungen können aus dem Netz kostenlos
heruntergeladen werden.
Es geht aber viel einfacher, wenn man den im NETSCAPE
Communicator
integrierten COMPOSER verwendet. Man schreibt
einfach drauf los, wie mit einem Textsystem und speichert die Datei mit
einem einfachen Namen, wobei der Zusatz .htm automatisch ergänzt
wird. Sobald die Datei erstmals gespeichert wurde, kann diese mit jedem
Brauser
gelesen werden. Dabei wird der automatisch generierte HTML-Code nicht sichtbar.
Sie können jetzt auch mit der Funktion "Seite bearbeiten" (im
Datei-Menü) zum Composer wechseln. Vergessen sie nicht, ab und zu
zu speichern
(save). Mit der Funktion "Vorschau" (preview)
wechseln sie zurück zum Navigator. Tun Sie das hin und wieder, denn
der Composer zeigt, besonders bei eingebundenen Bildern, eine abweichende
Bildschirmdarstellung.
Mit dem Editor können Sie den HTML-Code lesen und verändern.
Man sollte sich für ein Werkzeug entscheiden (hier: Composer),
weil es zu Inkompatibilitäten zwischen diesen Programmen kommen kann.
Die ergänzende Verwendung des EDITOR vermittelt die erforderlichen
(minimalen) Kenntnisse über die HTML - Sprache. Wer mit dem Internet-Explorer
arbeitet, wird zum Bearbeiten der Seite zum EDITOR geleitet.
Längere Textpassagen können mit der Kopierfunktion aus beliebigen
Textdateien übernommen werden, allerdings gehen die meisten Formatierungen
dabei verloren. In den Menüleisten des COMPOSER finden Sie alle zur
differenzierten Ausgestaltung erforderlichen Funktionen, die Sie auch von
Ihrem Textsystem gewohnt sind. Probieren Sie diese einfach aus.
Um den künftigen Leser vor Überraschungen und Frust zu bewahren,
empfehle ich, die erstellte Seiten vor Veröffentlichung auch mit dem
anderen Brauser (also hier ms explorer) zu betrachten und
auch bei verschiedenen Bildschirmauflösungen. Besonders bei eingebundenen
Bildern kann es sonst zu Überraschungen kommen. Wenn Sie ein Problem
nicht lösen können, rufen Sie einfach eine vorbildliche Seite
aus dem Netz ab, analysieren Sie den Seitenquelltext (Funktion "Quelltext"
bzw.
"page
source" im Navigator), nehmen Sie dann die erforderlichen Korrekturen
in Ihrer Seite mit dem EDITOR vor. Bei Seiten mit eingebundenen Bildern
kann es zweckmäßig sein, dem Leser eine optimale Bildschirmdarstellung
und evtl. den Brauser zu empfehlen
(z.B.: 800 x 600, NETSCAPE)).
Organisatorisches: Legen
Sie einen Ordner an, indem Sie alle zu veröffentlichenden Dateien
und die eingebundenen Bilder speichern. Manche Anbieter schreiben den Namen
dieses Ordners vor. Die eingebundenen Bilder sollten das JPG - Format haben.
Es ist sinnvoll, die Dateinamen so zu wählen, dass diese auf den Seiteninhalt
schließen lassen und den der Bilder so, dass auf die Seite geschlossen
werden kann, in die das Bild eingebunden wird ("sprechende Namen").
Dies erleichtert Ihnen die Verwaltung des Ordners. Vermeiden Sie, viele
Bilder in ein Dokument einzubinden, teilen Sie in mehrere Seiten auf oder
bieten Sie die Großdarstellung des Bildes gesondert an. Haben Sie
mehrere Themen auf Lager, so bieten Sie zuerst eine Übersichtsseite
an. Denken sie immer an die Ladezeiten bei Ihren Lesern.
Zusammenfassend: Machen Sie einen Plan, legen Sie sich eine
Strategie zur Umsetzung zurecht. Denn die Seiten wachsen ständig,
bei mir sind schon mehr als 220 Dateien im Netz verfügbar.
Bei Anbietern, die eine Bearbeitung der Seiten auf dem Server zulassen
(z.B. bluewin.ch), sollte man auch für eine aktuelle Kopie auf dem
eigenen Rechner sorgen.
Ein Beispiel zur Erstellung
einer Seite:
Rufen sie den Composer auf und schreiben sie einen beliebigen
Text, z. B.:
Bilder einfügen wollen
Sie sicher auch. Das wichtigste dabei ist, neben einer 
übersichtlichen
Darstellung am Bildschirm, dass die Ladezeiten nicht zu groß werden
und dass der Leser, während die Bilder geladen werden, schon einmal
den Text lesen kann.
Wählen Sie die Bildgröße (den Speicherplatz) nicht
zu groß. Reduzieren Sie die Auflösung oder machen Sie einen
Bildausschnitt, um das Bild zu verkleinern (ich arbeite mit dem Bildbearbeitungsprogramm
Micrografx Picture Publisher). Auch bei einer Großdarstellung
reichen 1,5 MB Bildgröße, was dann im komprimierten JPG- Format
ungefähr 40 KB erfordert. Sie werden feststellen, dass Sie in den
meisten Fällen deutlich darunter bleiben können. Meine Bildgrössen
liegen ungefähr zwischen 20 und 40 KB im JPG-Format. In Ausnahmefällen
auch darüber, wenn z.B. eine große Glasskala eines Radios noch
lesbar sein soll, bei kleineren Bildern reichen auch 10 KB (jpg). Das
Bild (Foto) rechts belegt nur 5 KB Speicherplatz (JPG-Format),
Reserven für eine vergrösserte Darstellung sind aber nicht mehr
vorhanden. Mimi dagegen (Bild links) macht sich auf 25 KB breit
und bleibt auch mit 1,5-facher Vergrösserung noch scharf und wachsam.
Die Komprimierung zum JPG-Format erfolgt aber auch in Abhängigkeit
von der Art des Fotos, betrachten Sie bitte daher die hier angegebenen
Zahlen als Richtwerte.
Zuerst müssen Ihre Bilder in dem Ordner gespeichert werden. Wählen
sie nun mit dem Kursor (im Composer) die Stelle, an der das Bild
erscheinen soll. Dann Klicken Sie auf die Schaltfläche Grafik (Image)
und
wählen die Bilddatei aus. "Übernehmen" nicht vergessen.
Weil das Bild jetzt vermutlich zu groß ist, können Sie die Grösse
verändern. Dazu markieren Sie erst das Bild und klicken dann nochmals
auf Grafik (Image). Die Bildgrösse wird nun durch Überschreiben
nur einer Pixel-Angabe verändert, die andere Grössenangabe wird
automatisch proportional angepasst (die Grösse der Bilddatei wird
dabei nicht verändert, dazu benutzt man ein Bildbearbeitungsprogramm).
In diesem Fenster (Grafik) können Sie auch die Anordnung des
Bildes (z.B. rechts oder links gemäss obigem Beispiel) einstellen.
Bei mehreren Bildern kann es zweckmässig sein, diese nur klein abzubilden
und die Großdarstellung anzubieten (siehe meine Radioseite - Bildergalerie).
Sie können auch das Bild selbst als Verknüpfung wählen (also
anklickbar machen), dies müssen Sie dem Leser aber mitteilen.
Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass der Composer nicht die richtige
Bildanordnung zeigt, also erst speichern und dann Vorschau (preview)
anklicken.
Man muss viel ausprobieren, kontrollieren Sie auch immer wieder den HTML-Code,
fügen Sie evtl. die Kommandos <center>
und </center> mit dem Editor ein, um die
Bilder zu zentrieren.
Wie findet man meine neue Seite?
Sicher gut. Aber dazu müssen wir noch einige META - Einträge
(im
Kopfteil der Seite) erzeugen. Auch das überlassen wir dem
Composer,
indem wir über die Format Menüleiste die Seiteneigenschaften
auswählen. Hier geben wir nun eine Kurzbeschreibung der Seite und
einige Schlüsselwörter ein, die von den Suchmaschinen ausgewertet
werden können. Im gleichen Fenster finden Sie auch die Möglichkeit
zur Auswahl einer Hintergrundfarbe für Ihre neue Seite, weiss ist
wenig angenehm für die Augen.
Wer Ihre Seite schließlich gefunden hat, möchte Ihnen evtl.
etwas mitteilen, vergessen Sie daher nicht Ihre e-mail - Adresse anzugeben,
oder benutzen Sie auch dafür eine Verknüpfung. Dazu benötigen
Sie folgenden HTML - Code: